Krankheiten und Heilkräuter




Herz-Kreislauferkrankungen

(Quelle: „Neue Wege zur Gesundheit durch erfolgreiche Medizin
Von JOSEF BECHTER“)

Ein durchschnittliches Herz wiegt 300 Gramm, und pumpt Blut durch ca. 28.000 km Arterien, versorgt etwa 100.000 km Blutgefäße und schlägt ca. 100.000 Mal am Tag – also eine ungeheure Belastung.

Anhand dieser Daten kann sich jeder vorstellen, welch enormer Belastung unser Herz und auch die Blutgefäße, insbesondere die Koronararterien ausgesetzt sind. Das verlangt logischerweise nach bester „Pflege“ – Kraftstoffversorgung“ und somit bester, vitalstoffreicher Vollwerternährung und optimaler Vitalstoffversorgung um Erkrankungen zu verhindern.

Wenn die Koronararterien durch Ablagerungen verengt sind, vermindert sich der Blutfluss zum Herzmuskel. Das Herz und die Arterien sind somit noch einer größeren Belastung ausgesetzt. Bei einer Verengung von ca. 70% machen sich verschiedene Symptome (Atemnot, stechender Herzschmerz usw.) deutlich bemerkbar. In diesem zustand verspürt der Herzkranke Druck, Enge, körperliche Erschöpfung, Schweregefühl, Atemnot und anderes mehr. Das ist dann der beängstigende Zustand des als Angina Pectoris bekannt ist. Diese Symptome sind Zeichen dafür, dass zumindest ein Bereich des Herzmuskels mehr Blut benötigt, als durch die für die Blutversorgung zuständige und durch Ablagerungen verengte Arterie zufließen kann. Diese Beschwerden signalisieren also Versorgungsprobleme und so macht das Herz auf den Sauerstoff- und Nährstoffmangel aufmerksam. Je mehr die Verengung zunimmt, umso drastischer werden die Beschwerden und reichen hin bis zum Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ursachen von Herz/Kreislauferkrankungen:
Auch die Herz-/Kreislauferkrankungen haben ihren Ursprung grundsätzlich in ungesunder, denaturierter, vitalstoffarmer Industrienahrung und damit verbundener Vitalstoffarmut. Der obligatorische Bewegungsmangel und übermäßiger Stress sind weitere schädliche Faktoren.
Junge Arterien sind noch flexibel und können leicht gedehnt und wieder zusammengezogen
werden. Mit der Zeit werden sie in erster Linie aufgrund mangelhafter Ernährung und Vitalstoffversorgung, vorwiegend durch Mangel an Vitamin C, Lysin und Prolin, hart dick und spröde und verlieren sehr viel an Elastizität und Stabilität, womit auch die Probleme beginnen.

Flüssigkeitsbeschränkung bei Herzinfarkt:
Die häufigsten Zeichen das ein Herz nicht mehr in Ordnung ist sind Atemnot und wassersüchtige Anschwellungen. Je nachdem welcher Herzteil betroffen ist kommt es zu Stauungen in verschiedenen Körperorganen.
Bei ungenügender Leistung des linken Herzens kommt es zu Stauungen im Lungenkreislauf, die Stauung vor dem rechten Herzen kann zu einer Schwellung der Leber und anderen Bauchorganen und zur Flüssigkeitsablagerung in Füßen und Beinen führen.

Herzkranken wird häufig der Rat gegeben wenig zu trinken. Dieser Ratschlag ist falsch. Entscheidend ist der Durst. Hat man Durst, so bedeutet dies, das der Organismus zur Aufrechterhaltung seines Betriebes Wasser benötigt. Der Körper braucht zur Ausscheidung von 10 g Kochsalz 1l Wasser. Wird der Durst nicht durch die Zufuhr von Waser gestillt, steht dem Organismus nicht das nötige Lösungsmittel zur Verfügung , so bleibt das Salz im Gewebe liegen und bindet das Wasser. Deshalb sind sehr viele Herzkranke durstig, da ihnen das nötige Lösungsmittel fehlt. Jeder Herzkranke ist daher so zu ernähren, das er keinen Durst hat. Wenn der Herzkranke 1 Liter klares Wasser trinkt (und nur Wasser) kann es sein das er damit 2 oder 3 Liter des zurückgehaltenen Wassers ausscheidet, da nun dem Körper die nötige Lösungsflüssigkeit zur Verfügung steht.

Buchtipp:
Neue Wege zur Gesundheit durch erfolgreiche Medizin von JOSEF BECHTER
Herzinfarkt (Herz- Gefäß- und Kreislauferkrankungen - Ursachen - Verhütung - Behandlung)
Dr. Med. M. O. Bruker, EMU Verlag

Kräuter:
Weißdorn, Mistel


Vorbeugung:
Bei der Vorbeugung gegen Herz-Kreislauferkrankungen und Arteriosklerose nimmt eine vitalstoffreiche Ernährung, Vermeidung von Industriezucker und Auszugsmehlen, Vitamin C neben anderen Vitalstoffen, natürlichen und ungesättigten Fetten die bedeutendste Funktion ein. Obst und Gemüse in roher Form spielen dabei auch eine große Rolle.
Wichtige Vitalstoffe sind: Prolin, Lysin, Vitamin E, Vitamin B3, B5, B6, B12, Coeenzym Q10 und Folsäure.


Heiserkeit

Hier die wichtigsten Maßnahmen: Man muss ein, zwei Tage absolut schweigen und den Stimmbändern Schonung gewähren. Teilen Sie alles schriftlich mit, auf Zetteln.
Ganz schlecht ist es, leise zu sprechen. Beim Flüstern werden die Stimmbänder noch mehr beansprucht. Die Heiserkeit verstärkt sich.
Trinken Sie nichts Kaltes, aber auch nichts Heißes. Nur lauwarmen Tee oder zimmerwarmes, stilles Mineralwasser.
Das ist jetzt die beste Gelegenheit, mit dem Rauchen aufzuhören.
Ja, und dann gibt es auch natürliche Hausrezepte, die man mit Erfolg gegen Heiserkeit einsetzen kann.

Der Quark-Wickel: Tragen Sie auf ein feuchtes Tuch ganz dick zimmerwarmen oder kalten Quark auf, was für Sie als angenehmer empfunden wird. Dann drücken Sie mit dem Tuch den Quark an den Halswickeln ein weiteres trockenes Leinentuch und extra noch ein Wolltuch darüber. Über Nacht einwirken lassen.

Der Zwiebel-Wickel ist wohl das älteste Hausmittel gegen die Heiserkeit: Drei im Backrohr erwärmte Zwiebel werden geschält und klein gehackt. Jetzt werden sie fingerdick auf einem Leinentuch verteilt. Schlagen Sie das Tuch ein und legen es nun um den Hals. Darüber kommt wieder ein zweites Tuch. Sie sollten den Zwiebel-Wickel so lange tragen, bis die Zwiebelstückchen kalt geworden sind. Man kann das 3 Mal täglich machen.

Der Kartoffel-Wickel: Er schenkt den Stimmbändern erholsame, lang anhaltende Wärme. 3 bis 5 gekochte Kartoffel werden zerdrückt, auf ein Leinentuch aufgetragen und dann in das Tuch eingeschlagen. Nun trägt man das Tuch auf den Hals auf, darüber kommt ein zweites Tuch. Auch dieser Wickel wird solange getragen, bis er keine Wärme mehr ausstrahlt.

Bei Zimmertemperatur gelagertes Olivenöl trinken

Früher haben unsere Großmütter ihren Kindern bei Heiserkeit ein Glas heiße Milch mit Honig zu trinken gegeben. Davon ist dringend abzuraten. Erstens darf man bei Heiserkeit nichts Heißes trinken, nur Lauwarmes. Und zweitens werden die Stimmbänder durch die Milch total verschleimt. Das behindert den Heilungsprozess. Heiserkeit und Halsschmerzen dauern dann länger.

Kräuter:
Zwiebel, Olivenöl, Leinöl, Salbei



Halsschmerzen


Halsschmerzen beginnen vielfach mit einer Entzündung der Schleimhaut des Halses und Rachens. Der Hals „kratzt“, die Stimme klingt vielfach heiser und belegt. Bei einer stärkeren Entzündung fällt das Schlucken schwer und schmerzt. Begleiterscheinungen sind vielfach
Fieber und Müdigkeit. Die meisten Halsentzündungen werden durch Viren ausgelöst.

Was können sie tun:
-Nicht Rauchen
-Viel Trinken


Buchtipp: Heilmoor & Kräuter (Das Lebenswerk des österreichischen Kräuterheilers Franz Fink

Kräuter:
Pfefferminzöl, Vitamin B1, B6, B12Salbei, Blutwurz, Kamille, Myrrhe
Gurgeln sie mit dem Gurgelwasser von Sonnenmoor